Über die Stiftung

Wie wir arbeiten

Die Nuclear Free Future Foundation klärt über die Gefahren der Nutzung der Atomtechnologie zu zivilen und militärischen Zwecken auf. Ein zentraler Fokus unserer Arbeit ist dabei die Gewinnung des Rohstoffs, ohne den Atombomben und Atomstrom nicht möglich wären: Uran.

2019 hat die Stiftung federführend den weltweit ersten URANATLAS erstellt und Daten und Fakten über den Rohstoff des Atomzeitalters zusammengetragen, 2020 wird die englische Ausgabe folgen. Unsere Forderung: Das Uran muss in der Erde bleiben.

Seit 1998 vergeben wir den Nuclear-Free Future Award und ehren, danken, stärken und vernetzen mit diesem Preis Personen und Initiativen weltweit, die sich für eine Zukunft frei von Atomkraft und Atomwaffen einsetzen, entweder im Widerstand, der Aufklärung oder der Entwicklung von Lösungsstrategien.

Organigramm Nuclear Free Future Foundation

Unsere Ziele

Das Atomzeitalter wurde von uns Menschen geschaffen, nur wir Menschen können es wieder beenden. Dazu will die Stiftung ihren Beitrag leisten:
  • Gegen Uranbergbau: Uran schädigt bereits bei seiner Gewinnung Menschen. Uran muss in der Erde bleiben
  • Gegen Atomkraft für alternative Energien: Strom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft ist wesentlich billiger als Atomstrom und vollkommen ungefährlich
  • Für Aufklärung: Seit Jahrzehnten behauptet die Atomlobby, Atomkraft trage zur Lösung von Menschheitsproblemen bei, aktuell zur Verringerung der Klimakrise. Wir zeigen, dass dies noch nie gestimmt hat
  • Gegen Atomwaffen: Ein Atomkrieg kennt keinen Sieger. Dennoch erneuern Atommächte ihre Arsenale. Wir wollen, dass die deutsche Bundesregierung den UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen unterzeichnet und ratifiziert
  • Betroffenen eine Stimme geben: Mit dem Nuclear-Free Future Award geben Repräsentanten Menschen eine Stimme, die andernfalls nie Gehör finden würden

Der historische Hintergrund der Stiftung

Die Nuclear Free Future Foundation wurde als Reaktion auf das World Uranium Hearing 1992 in Salzburg gegründet. Damals haben Menschen aus allen Uranabbaugebieten der Welt von den Umweltschäden und Krankheitsfolgen berichtet, die der Rohstoff des Atomzeitalters mit sich bringt. Die Stiftung will deshalb die Umweltverantwortung stärken, Argumente für den Ausstieg aus der Atomenergie liefern und zu Klimaschutz und Energiesparen motivieren.


Finanzierung

Die Nuclear Free Future Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in München, die ihr Wirken und ihr Engagement seit mehr als 20 Jahren ausschließlich über Spenden und Zustiftungen finanziert. Ohne jährlich neue Unterstütung ist die Ausrichtung des Nuclear-Free Future Awards nicht möglich.

Die Produktion des ersten URANATLAS wurde als Projekt gefördert. Der erfolgreiche Abschluss bedeutet, sich jetzt an eine englische Ausgabe zu machen und nach Förderern für ein lang gehegtes Wunschprojekt zu suchen: eine Ausstellung zum Thema Uran. Mit ihr soll das Thema vor allem an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen thematisiert werden.


5. Team

Franz Moll, Gründer der Nuclear Free Future Foundation
Franz Moll
Stiftungsgründer und Vorsitzender des Stiftungsrats
Franz Moll entstammt der Unternehmer- und Baufirma Moll, die in München eine Vielzahl prominenter Bauten verwirklicht hat. Ende der 60er Jahre übernahm er mit Dr. Hans und Gerhard Moll die Führung des Unternehmens, das damals an der Errichtung der Sportstätten für die Olympischen Spiele in München und am Bau großer Abschnitte des S- und U-Bahn-Netzes beteiligt war. Die Nuclear Free Future Foundation hat er gegründet, weil er sich den kommenden Generationen verpflichtet fühlt und dazu beitragen will, das Atomzeitalter schnellstmöglich zu beenden.
Peter Straubinger
Geschäftsführender Vorstand
Lorenz Moll
Stellvertretender Vorstand
Frauke Liesenborghs
Geschäftsführerin
Claus Biegert
Gründer des NFFAwards
Dr. Horst Hamm
Projektleiter Uranatlas, Presse
Claus-Peter Lieckfeld
Jutta Wiesenthal
Tjan Zaotschnaya
NFFA Archiv, Übersetzungen Deutsch-Russisch, NFFA Infostand

Dr. Axel Berg
Stiftungsrat
Hildegard von Meerscheidt-Hüllessem
Stiftungsrat
Hep Monatzeder
Stiftungsrat
Luise Kinseher
Stiftungsrat
Frank Uhe
Stiftungsrat