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Grönland verbietet Uranabbau

Mit der knappen Mehrheit von zwei Stimmen hat das Inatsisartut, das grönlandische Parlament, Anfang November den Abbau von Uran verboten. Das berichtet die Anti-Atom-Organisation ausgestrahlt.  „Wir sagen Nein zum Uranabbau“, hatte die links-ökologische Inuit Ataqatigiit (IA), die Gemeinschaft der Inuit, schon im  Frühjahr im Wahlkampf versprochen und unerwartet die Wahl gewonnen. Jetzt hat sie ihr Versprechen eingelöst.

Schon vor Jahren hatte das australische Bergbauunternehmen Greenland Minerals eine vorläufige Genehmigung für Erkundungsarbeiten in Kvanefjeld, im Süden des Landes, erhalten, so ausgestrahlt. Es sei eine der größten Lagerstätten der Welt, heißt es. Die Bevölkerung Grönlands sei tief gespalten über die Abwägung zwischen wirtschaftlichen Gewinnmöglichkeiten und dem Schutz der unberührten arktischen Umwelt. Die Gewinne aus dem Verkauf der auf dem Weltmarkt stark nachgefragten Ressourcen könnten die schon lange angestrebte ökonomische und politische Autonomie gegenüber Dänemark ermöglichen.

Die Gewinnung von Uran ist nun in Grönland gänzlich verboten. Man setze auf „ein Wachstum, das nicht auf Kosten unserer Umwelt geht“, sagte ein Sprecher der IA.

Credit Foto: Von Kim Hansen - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3176524

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