Neu bewertet: Uran – der Rohstoff für Atomkraft & Atombomben

Atomkraft hat keine Zukunft. Horst Hamm, geschäftsführender Vorstand der Nuclear Free Future Foundation und Projektleiter des Uranatlas, erläutert ausführlich, warum dies so ist.

Dr. Horst Hamm, geschäftsführender Vorstand der NFFF, Foto: Peter Ludwig

Die Atomkraft hat keine Zukunft, erläutert Horst Hamm, der geschäftsführende Vorstand der Nuclear Free Future Foundation, mit Daten und Fakten in dem Film Uran – der Rohstoff für Atomkraft & Atombomben. Wegen des Katastrophenpotenzials, an das uns die Jahrestage von Fukushima und Tschernobyl erinnern. Wegen der immensen Kosten, die mit Atomkraft verbunden sind, woran auch der aktuelle Hype um die sogenannten Small Modular Reactors, die kleinen Reaktoren, nichts ändert. Und nicht zuletzt wegen der ungelösten Endlagerfrage.
Dass Uran als Rohstoff des Atomzeitalters nahezu ausschließlich in autoritären Staaten –Russland, Kasachstan und China – oder vom Land indigener Völker gewonnen wird und deren Lebensgrundlagen zerstört, ist hierzulande so gut wie kein Thema und den wenigsten bewusst. Der Rohstoff des Atomzeitalters wird von den Territorien der First Nations in den USA und Kanada abgebaut, aus dem Land von Aboriginals in Australien, vom Gebiet Tuareg in Niger oder aus Südafrika – historisch betrachtet der größte Uranproduzent Afrikas. Dabei werden die Bergarbeiter*innen und die Menschen in den jeweiligen Regionen mit den radioaktiven und hochtoxischen Abbauprodukten belastet und deren Lebensgrundlagen zerstört. All dies erklärt Horst Hamm ausführlich, nachzulesen auch in der gerade erschienenen aktualisierten und erweiterten Ausgabe des Uranatlas. Uranabbau ist ein neokoloniales Geschäftsmodell. Uranabbau muss geächtet und verboten werden.

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