News

AKWs vertragen keinen Krieg

In der Silvesternacht verschickte die EU-Kommission ein gewichtiges Papier: Investitionen in Gas- und Atomkraftwerke sollen künftig unter bestimmten Bedingungen als klimafreundlich gelten. Noch ist es erst ein Entwurf. Kommt er durch, erhalten die beiden Technologien ein grünes Label. Atomkraftwerke werden wieder als Zukunftstechnologie gehandelt.

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Grönland verbietet Uranabbau

Mit der knappen Mehrheit von zwei Stimmen hat das Inatsisartut, das grönlandische Parlament, Anfang November den Abbau von Uran verboten. Das berichtet die Anti-Atom-Organisation ausgestrahlt.  „Wir sagen Nein zum Uranabbau“, hatte die links-ökologische Inuit Ataqatigiit (IA), die Gemeinschaft der Inuit, schon im  Frühjahr im Wahlkampf versprochen und unerwartet die Wahl gewonnen. Jetzt hat sie ihr Versprechen eingelöst.

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World Nuclear Industry Status Report 2021

Der am 28. September erschienene World Nuclear Industry Status Report 2021 zeigt sehr deutlich: Atomkraft verliert immer mehr an Bedeutung. Im Jahr 2020 ist die Stromerzeugung aus Kernenergie so stark zurückgegangen wie nie zuvor (>100 TWh), abgesehen von den unmittelbaren Folgen der Fukushima-Ereignisse (2011-12), während die operative Kernkraftkapazität Mitte 2021 einen neuen Höchststand erreicht hat. Mehr Kapazität, weniger Leistung.

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Offener Brief zur Bundestagswahl

In einem offenen Brief appelliert die Nuclear Free Future Foundation an die Vorsitzenden der Parteien des demokratischen politischen Spektrums in Deutschland sich eindeutig gegen Atomkraft als Retter in der Klimakrise zu positionieren. Die Hochwasserkatastrophen im Westen Deutschlands und die Brände in Südeuropa führen uns dramatisch vor Augen, dass der Klimawandel bereits Wirklichkeit ist. Die Atomindustrie preist sich als Retterin gegen die Klimakrise. Das ist aus verschiedenen Gründen falsch.

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Symposium: Atomkraft ist kein Klimaretter - Frühjahr 2022

Aufgrund gestiegener  Corona-Zahlen und der Absage sowohl von Referent*innen aus auch Teilnehmer*innen  haben wir das Symposium auf das Frühjahr 2022 verschoben.

Ende 2022 soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland ausgeschaltet werden. Damit endet hierzulande das Atomzeitalter aber noch lange nicht: Die Atomanlagen in Lingen und Gronau bleiben weiter in Betrieb, am Karlsruher Institut für Technologie, dem ehemaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe, wird weiter an kommenden AKW-Generationen geforscht, über die Mitgliedschaft bei EURATOM bezahlt auch Deutschland Milliarden für die Entwicklung des Fusionsreaktors. Das Sulzbrunner Symposium, das im Frühjahr 2022 stattfinden soll, will dazu beitragen, das Thema „Atomkraft“ kritisch zu begleiten, und die zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung mit ihr wiederbeleben und anregen. Der genaue Termin folgt bald.

 

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Keine Brennelementekooperation Framatome/Rosatom in Lingen

Im Februar 2021 kündigte der französische Atomkonzern Framatome an, im emsländischen Lingen zusammen mit dem russischen Atomkonzern Rosatom ein Joint Venture zur Brennelemente-produktion gründen zu wollen. In Lingen ist die einzige Brennelementefabrik in Deutschland in Betrieb. Sie beliefert unter anderem Hochrisikoreaktoren in Belgien, Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Spanien, Schweden und Finnland. Framatome ist eine Tochter des größtenteils staatlichen französischen Atomkonzerns EdF. Rosatom ist ein staatlicher Atomkonzern – in Lingen soll die Tochterfirma TVEL aktiv werden.

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Atomkraft: Tödliches Relikt ohne Zukunft

Anlässlich des zehnten Jahrestages der Atomkatastrophe in Fukushima am 11. März 2021 haben 51 Anti-Atomkraft- und Klimaschutz-Initiativen in einer gemeinsamen Deklaration noch einmal ausführlich erläutert, dass Atomenergie keine Lösung für die Klimakatastrophe ist. Das Gegenteil ist der Fall: Atomkraft blockiert verfügbare Investitionsmittel für den Ausbau Erneuerbarer Energien und sie blockiert Kapazitäten im Stromnetz. Atomkraft ist ein tödliches Relikt eines überkommenen zentralisierten Energiesystems.

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10 Jahre Fukushima

Am 11. März 2011 kam es in Folge eines Tsunamis in den Blöcken 1, 2 und 3 des Kernkraftwerks Fukushima zu einer Kernschmelze. Nach Angaben der japanischen Aufsichtsbehörde wurden hauptsächlich Jod-131 und Cäsium-137 freigesetzt, wobei die radioaktive Belastung bei ungefähr einem Zehntel der in Tschernobyl freigesetzten Menge lag. Millionen konnten mitverfolgen, welchen Weg die radioaktive Wolke nahm. Fukushima - und bereits 1986 Tschernobyl - haben der Welt vor Augen geführt, welches Katastrophenpotenzial die Atomkraft hat.

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Zum Gedenken an Fukushima

Am 11. März jährt sich die Atom-Katastrophe von Fukushima zum zehnten Mal. Am 2. März um 20 Uhr spielen zum Gedenken an dieses schreckliche Ereignis Anna Kakutia (Violine), Juan Sebastián Ruiz (Kontrabass) und Masako Ohta (Klavier) das Programm "Songlines" im Münchner Kulturzentrum Schwere Reiter. Das Trio führt Werke von Nikolaus Brass und Peter Kiesewetter und lädt jeden Interessierten dazu ein, das Konzert live mitzuverfolgen. Der Livestream ist kostenlos

Hier der Link zum Livestream: Zum Konzert "Schwere Reiter"

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Atomkooperation Deutschland-Russland beenden

Anti-Atomkraft-Initiativen aus NRW und Niedersachsen sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die Ärzteorganisation IPPNW fordern von der Bundesregierung ein sofortiges Ende der Atomkooperationen zwischen Deutschland und Russland, insbesondere auf dem Gebiet der Urananreicherung und der Brennelementefertigung. Anlass für den dringenden Appell ist die gewalttätige Repression gegen zahlreiche Demonstrationen in Russland im Zuge der unrechtmäßigen Verhaftung des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny.

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