Die Bergung und Verwendung von Uran führt zu nicht kontrollierbaren Einsätzen: Atomkraft, Waffen, Zerstörung. Die Nuclear Free Future Foundation klärt seit über 25 Jahren auf und zeigt Alternativen.

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Am Donnerstag, den 16. Juli 2020, 19.00 Uhr (deutsche Zeit) stellt die Nuclear Free Future Foundation gemeinsam mit dem Münchner Zukunftssalon, Beyond Nuclear, IPPNW und der Rosa Luxemburg Stiftung die englische Ausgabe des Uranatlas vor - zum 75. Jahrestag des ersten Atombombentests in der Wüste von New Mexico sowie zum 41. Jahrestag des Dammbruchs eines Uransees in Churchrock. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme unter www.rosalux.de/livestream

Insgesamt 12.000 Tonnen abgereichertes Uran sollen bis Ende 2022 von der Urananreicherungsfabrik Urenco in Gronau quer durch Europa nach Russland verfrachtet werden. Russische und deutsche Umweltorganisationen protestieren dagegen mit einem offenen Brief. Wir fragten Oleg Bodrov, einen der Initiatoren. Interview: Horst Hamm

Initiiert von NFFA-Preisträger Oleg Bodrov haben 47 russische, niederländische und deutsche Umweltorganisationen in einem offenen Brief an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel den sofortigen Stopp der Uranmüllexporte von der Urananreicherungsanlage Gronau/Westfalen nach Novouralsk in Russland gefordert. Lesen Sie hier den offenen Brief.

Mit einem offenen Brief haben sich das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace, die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN, die Ärzte-Organisationen IPPNW Schweiz und Deutschland, medico international sowie die Nuclear Free Future Foundation (NFFF) an Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Bitte gewandt, ihren politischen Einfluss gegen die nukleare Aufrüstung Europas einzusetzen. Lesen Sie hier den Brief an unsere Kanzlerin ...

Der Uranatlas wurde am 12. September 2019 im taz-Café in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Über Uranabbau und seine Folgen diskutierten Tadzio Müller, Vorstand der Rosa Luxemburg Stiftung, Juliane Dickel, atompolitische Sprecherin des BUND, Makoma Lekalakala, Anti-Uran-Aktivistin von Earthlife Africa, und Alex Rosen, Vorstand von IPPNW Deutschland. Futurzwei-Chefredakteurin Hanna Gersmann moderierte.