Wir haben nur eine Erde

News

Marschflugkörper vom Typ Tomahawk, Foto: United States Navy, ID 021110-N-0000X-003/https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=81076

Keine Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland!

Die Ärzte-Organisation IPPNW,  die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, kritisiert die Beschlüsse der NATO, Mittelstreckenraketen in Deutschland zu stationieren, als weitere Stufe der Eskalation und brandgefährlich. Mit der Ankündigung der Stationierung neuer Mittelstreckenraketen vom Typ Tomahawk in Deutschland sollen erstmals seit dem Abzug der atomaren Mittelstreckenraketen im Jahr 1991 im Zuge des INF-Abkommens wieder Raketen auf deutschem Boden stationiert werden.

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Die Kosten für das AKW Flamanville schätzt der französische Rechnungshof auf 19,1 Mrd. €. Foto: Wikimedia Commons / schoella (CC BY-Sa 3.0)

Atomkraft für den Globalen Süden?

Ghana, Uganda, Burkina Faso, Kenia, Namibia und Marokko - immer wieder tauchen Meldungen über afrikanische Staaten auf, die erstmals ein Atomkraftwerk bauen wollen. Doch was ist dran an den Versuchen der Atomenergie, den Bau neuer Atomkraftwerke anzustoßen? Eine neue Greenpeace-Studie zeigt, mit welch großen volkswirtschaftlichen Risiken der Bau neuer Atomkraftwerke verbunden ist und "dass der Staat bei Atomenergieprojekten immer wieder einspringen muss, um Finanzierungslücken zu schließen".

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Für ihr Lebenswerk ausgezeichnet: Anna Rondon und Claus Biegert, Foto: Uranium Film Festival

Claus Biegert für sein Lebenswerk ausgezeichnet

Auf dem diesjährigen Uranium Film Festival wurden Claus Biegert, der den Nuclear Free Future Award ins Leben gerufen und die Arbeit der Nuclear Free Future Foundation 20 Jahre maßgeblich geprägt hat, und die Navajo-Aktivistin Anna Rondon, die das New Mexico Social Justice und Equity Institut in New Mexico/USA leitet, mit dem Honorary Lifetime Achievement Award, dem Ehrenpreis für ihr Lebenswerk, ausgezeichnet. Der Preis wurde den beiden während des Internationalen Uranfilmfestivals im Navajo Nation Museum in Window Rock verliehen.

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Bundeskanzler Olaf Scholz, Foto: Bundesregierung/photothek.net

Offener Brief an Kanzler Olaf Scholz

In einem offenen Brief fordern das Frauennetzwerk für Frieden, ICAN Deutschland, die Ärzte-Organisationen IPPNW, die Nuclear Free Future Foundation (NFFF) sowie die Friedensorganisation Ohne Rüstung Leben von Bundeskanzler Olaf Scholz, dass er seinen politischen Einfluss gegen die nukleare Aufrüstung Europas und für den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag einsetzt.

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Das Atomkraftwerk Isar 2 - © Wikimedia Commons / Ra'ike T (BY-SA 3.0)

Ein Jahr Atomausstieg

Vor einem Jahr hat Deutschland mit Isar 2, Lingen 2 und Neckarwestheim seine letzten noch laufenden Atomkraftwerke stillgelegt und den Atomausstieg vollzogen. Seither hat es keinen Blackout gegeben, die CO2-Emissionen sind trotz aller Warnungen nicht gestiegen - und auch die Strompreise gesunken. Dass eine Mehrheit der Deutschen den Atomausstieg dennoch für falsch hält, zeigt dass die Menschen auf die Propaganda und die Lügen der Atomindustrie hereinfallen.

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„Rosatom ist der geopolitische Arm Putins“

Framatome ist über seine Tochter Advanced Nuclear Fuels Betreiber der deutschen Brennelementefabrik in Lingen. Bereits vor zwei Jahren versuchte der staatliche französische Atomkonzern über ein Joint Venture den ebenso staatlichen russischen Atomkonzern Rosatom an der Brennelementeproduktion zu beteiligen. Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 wurden die Pläne abgeändert. Framatome gründete das Joint Venture in Frankreich, will aber weiterhin in Lingen mit russischer Hilfe Brennelemente für AKW russischer Bauart in Osteuropa herstellen. Wir fragten Wladimir Sliwjak und Matthias Eickhoff.

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Atomenergie-Behörde IAEA will Kernenergie-Gipfel in Brüssel ausrichten

Belgien und die IAEA planen am 21.-22. März 2024 ein Gipfeltreffen, in dem es ausschließlich darum geht, die Kernenergie wieder voranzubringen. Das erklärte Ziel: Bis zum Jahr 2050 soll die Leistung der weltweiten Atomkraftwerke von heute 369 auf 850 Gigawatt mehr als verdoppelt werden.

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Erheben Sie Einspruch gegen die Beteiligung von Rosatom in Lingen!

Framatome wollte bereits vor zwei Jahren dem russischen Atomkonzern Rosatom über ein Joint Venture die Beteiligung an der Brennelementefabrik in Lingen ermöglichen. Erst der russische Überfall auf die Ukraine führte dazu, dass der Antrag zur Genehmigung zurückgezogen wurde. Jetzt öffnet der französische Atomkonzern die Einfahrtstore erneute. Erheben Sie dagegen Einspruch.

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Neuigkeiten zum Nuclear Free Future Award

Nuclear Free Future Award wird in Zusammenarbeit von Claus Biegert, dem Mitbegründer der NFFA, Beyond Nuclear (USA) und IPPNW (DE) weitergeführt.

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Jahresbrief der Nuclear Free Future Foundation

Es sind erschütternde Zeiten: Der terroristische Überfall der Hamas auf Israel und der Krieg im Gaza-Streifen bestimmen seit dem 7. Oktober die Medien. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine geht mit unverminderter Härte weiter, auch wenn er von den Titelseiten verschwunden ist. Nahezu jeden Tag sterben dort derzeit um die tausend Menschen. Und auf dem Klimagipfel in Doha haben 20 Staaten dazu aufgerufen, die Energieerzeugung aus Atomkraft zu verdreifachen.

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Hintergrund Urantlas zeigt eine mit Wasser gefüllte Mine

Uranatlas:

Daten & Fakten über den Rohstoff des Atomzeitalters

Award

Der Nuclear-Free Future Award ehrt seit 1998 weltweit Menschen, die sich für eine Zukunft frei von Atomkraft und Atomwaffen einsetzen.

Die jährlich an anderen Orten statt findenden Preisverleihungen zeigen die Größe und Vielfalt der globalen Anti-Atom-Bewegung. Die Nuclear Free Future Foundation hat sich 2023 dazu entschieden, den NFFA abzugeben. Er wird in Zusammenarbeit von Beyond Nuclear (USA) und IPPNW Deutschland weitergeführt.

Preisträger 2022

Anthony Lyamunda wehrt sich seit vielen Jahren gegen den geplanten Uranabbau und die Eröffnung von Uranminen in seinem Land.
Anthony Lyamunda, Tansania - Nuclear Free Future Foundation Award 2022 Kategorie Widerstand
Kategorie Widerstand

Widerstand Anthony Lyamunda, Tansania

Anthony Lyamunda wehrt sich seit vielen Jahren gegen den geplanten Uranabbau und die Eröffnung von Uranminen in seinem Land. „Mit der Vergabe des Nuclear Free Future Awards soll die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf diese Problematik gelenkt werden“, so die Jury in ihrer Begründung.

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Libbe HaLevy betreibt einen wöchentlichen Podcast über alles, was mit Atomkraft zu tun hat, den Nuclear Hotseat. Es ist ein echter Kraftakt, aber sie kann hochkarätige Gäste aus der ganzen Welt verpflichten.
Libbe HaLevy, USA - Nuclear Free Future Foundation Award 2022 Kategorie Aufklärung
Kategorie Aufklärung

Aufklärung Libbe HaLevy, USA

Libbe HaLevy betreibt einen wöchentlichen Podcast über alles, was mit Atomkraft zu tun hat, den Nuclear Hotseat. Es ist ein echter Kraftakt, aber sie kann hochkarätige Gäste aus der ganzen Welt verpflichten. „Da das Programm des Nuclear Hotseat online verfügbar ist, können viele Aktivisten und Aktivistinnen auf der ganzen Welt über den wöchentlichen Podcast auf Informationen zugreifen, die ihnen normalerweise nicht zur Verfügung stehen“, urteilt die NFFF-Jury, „das ist ein sehr überzeugendes Angebot.“

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Professor Malte Göttsche von der RWTH Aachen sucht nach Wegen der Verständigung und setzt sich dafür ein, dass die Kernwaffenstaaten tatsächlich abrüsten.
Malte Göttsche, Deutschland - Nuclear Free Future Foundation Award 2022 Kategorie Lösungen
Kategorie Lösungen

Lösungen Malte Göttsche, Deutschland

Malte Göttsche setzt sich für Abrüstung und die Abschaffung aller Atomwaffen ein und sucht nach neuen Wegen, auf denen die Atomwaffenstaaten gegenseitiges Vertrauen aufbauen, um dieses Ziel zu erreichen. „Das ist ein Dienst an uns allen“, so die NFFF-Jury. „Wir brauchen die Mechanismen, um zu verstehen, was die Kernwaffenstaaten tun oder auch nicht tun, wenn wir eine Chance haben wollen, die Ziele des Vertrags über das Verbot von Atomwaffen zu erreichen. Malte Göttsche gehört zu denen, die dafür den Weg bereiten.“

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Mit ihren spektakulären Abseilaktionen, vor allem gegen Atomtransporte, darunter auch Uran-Transporte von Gronau nach Russland und Frankreich, hat Cecile Lecomte es immer wieder geschafft, die Öffentlichkeit auf das wenig bekannte Geschäft der Urananreich
Cécile Lecomte, Frankreich - Nuclear Free Future Foundation Award 2022 Kategorie Ehrenpreis
Kategorie Ehrenpreis

Ehrenpreis Cécile Lecomte, Frankreich

„Ohne das Engagement von Cécile Lecomte wäre die Anti-Atom-Bewegung in Deutschland deutlich schwächer und die internationale Dimension der Uranaufarbeitung in Deutschland weit weniger bekannt“, urteilt die NFFF-Jury „ihre Arbeit ist umso bemerkenswerter, als sie seit Jahren schwer erkrankt und auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Ihr Engagement für eine atomwaffenfreie Welt ist in verschiedener Weise vorbildlich.“

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„Dass eine Frau die Streiterinnen und Streiter gegen die Wiederaufbereitungsanlage mit warmen Socken unterstützt, damit sie keine kalten Füße bekommen“, hat uns sehr beeindruckt, betont die NFFF-Jury.
Irmgard Gietl, Deutschland - Nuclear Free Future Foundation Award 2022 Kategorie Ehrenpreis
Kategorie Ehrenpreis

Ehrenpreis Irmgard Gietl, Deutschland

„Dass eine Frau die Streiterinnen und Streiter gegen die Wiederaufbereitungsanlage mit warmen Socken unterstützt, damit sie keine kalten Füße bekommen“, hat uns sehr beeindruckt, betont die NFFF-Jury. Dass die Bayerische Staatsregierung 1989 den Bau der WAA aufgegeben hat, führt Irmgard jedenfalls auch auf ihre „Widerstandssocken“ zurück.

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Die Nuclear Free Future Foundation

Wir klären über die Gefahren der Nutzung der Atomtechnologie zu zivilen und militärischen Zwecken auf.

Ein zentraler Fokus unserer Arbeit ist dabei die Gewinnung des Rohstoffs Uran, ohne den Atombomben und Atomstrom nicht möglich wären. Der zweite Schwerpunkt richtet sich gegen die nukleare Aufrüstung Europas und der Welt.